Untenrum beim Mann

Hodenentzündung: Ursachen, Symptome und Behandlung

Dr. rer. nat. Erwin Spiegel , Chemiker und wissenschaftlicher Klinikreferent
Zuletzt aktualisiert am: 09.07.2019
Dieser Text wurde nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern auf Richtigkeit überprüft.

Eine Hodenentzündung ist eine schmerzhafte Angelegenheit und keineswegs ungefährlich. Im schlimmsten Fall kann es für dich bedeuten, dass deine Zeugungsfähigkeit nachhaltig darunter leidet. Wie der Arzt diese Beschwerden behandelt und welche Maßnahmen du selbst zur Besserung und Vorsorge ergreifen kannst, zeigt dir dieser Beitrag.

Hodenentzündung - kurz und knapp

Hodenentzündung - kurz und knapp 

Eine Hodenentzündung ist eine Infektion der Hoden, die mit deutlichen Schmerzen einhergeht. Die Ärzte bezeichnen dieses Krankheitsbild auch als Orchitis oder Didymitis. Von der Erkrankung betroffen sind vor allem Jungen ab dem Ende der Pubertät und Männer aller Altersstufen. Die Entzündung kann sowohl an einem als auch an beiden Hoden auftreten. Auslöser sind in der Mehrzahl der Fälle Viren, seltener hingegen Bakterien. Meist besteht ein Zusammenhang mit anderen Infektionskrankheiten, unter denen die Patienten bereits leiden. Gelegentlich sind es auch nur rein äußerliche Ursachen wie Stöße oder Verletzungen, die Hodenentzündungen nach sich ziehen. 

Am häufigsten sind es Mumps-Viren, die zu einer Entzündung der Hoden führen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn diese eigentlich typische Kinderkrankheit erst bei Jungen nach der Pubertät oder bei Männern auftritt. Auch Männer, die sexuell sehr aktiv sind oder bei denen eine entzündliche Erkrankung der Prostata (Vorsteherdrüse) vorliegt, gehören zu dem stärker durch eine Orchitis gefährdeten Personenkreis.

Wird die Entzündung der Hoden zügig therapiert, sind in der Regel keine schädigenden Folgen zu erwarten. Zögerst du jedoch den Arztbesuch unnötig hinaus, setzt du dich zunehmenden Risiken aus. Die beginnen mit dem Ausbreiten der Entzündung auf die Nebenhoden und können bis zu einem dauerhaften Schrumpfen des Hodengewebes (Atrophie) führen. Letzteres schränkt deine Testosteronversorgung deutlich ein und schwächt anhaltend die Produktion gesunder Samenzellen. Mit anderen Worten: Du gefährdest deine Zeugungsfähigkeit. 

Ursachene einer Hodenentzündung

Ursachen einer Hodenentzündung

Infektionen als Auslöser 

Meist ist es eine Infektion an ganz anderer Stelle deines Körpers, die zu einer Hodenentzündung führt. Wie die Infektionserreger in die Hoden gelangen, kannst du mit einem kurzen Blick auf deine Anatomie leicht nachvollziehen: 

Die Hoden befinden sich zwar zusammen mit dem Hodensack außerhalb des Rumpfes, sind aber eng mit dem Gefäßsystem und verschiedenen Organen verbunden. Beispielsweise sind die Hoden mit Blutgefäßen gut versorgt. Da viele Keime von ihren Krankheitsherden aus über die Blutbahnen durch den Körper wandern, gelangen sie auf diesem Transportweg auch leicht in die Hoden. Dort können sie dann eine Entzündung auslösen.  
 
Eine weitere Verbindungsroute, die von den Hodenstrukturen ausgeht und in entferntere Körperpartien reicht, stellt der Samenleiter dar. Denn der verläuft über den Leistenkanal hindurch in die Prostata und damit bis zur Harnröhre. Von dort aus können beispielsweise Blasenkeime „rückwärts“ bis in die Hoden wandern.  
 
Wegen dieser Verbindungswege für die verschiedenartigen Krankheitserreger sind auch die infektiösen Ursachen breit gefächert. Dazu zählen unter anderem 
  • Mumps (Paramyxo-Viren), 
  • Windpocken (Varizella-Viren), 
  • Pfeiffersches Drüsenfieber (Epstein-Barr-Viren), 
  • Sommergrippe (Coxsackie-Viren), 
  • Harnwegs- und Blaseninfekte, 
  • sexuell übertragbare Krankheiten wie die Gonorrhoe (Tripper) sowie 
  • entzündliche Prostata-Erkrankungen.
Sehr oft sind es aber auch zuvor bereits entzündete Nebenhoden, die ihre Krankheitserreger an die Hoden „weiterreichen“. Da die Nebenhoden wie ein Schal auf dem oberen Teil der Hoden unmittelbar aufliegen und mit diesen durch kleine Kanäle zum Transport der Samenzellen (Spermien) verbunden sind, geht das ohne jeden Umweg. Diese unmittelbare Nachbarschaft von Hoden und Nebenhoden erklärt auch, warum beide Hodenarten öfters zusammen entzündet sind. Für diese „Doppelentzündung" verwenden die Ärzte den etwas sperrigen Namen Epididymo-Orchitis. 

Hintergrundinformationen zu einzelnen Infektionen 

Ist Mumps der Auslöser einer Hodenentzündung, schwellen zuvor meist die Ohrspeicheldrüsen an. Von dort aus gelangen die Erreger über die Blutbahn in die Hoden. Diese mumpsbedingte Hodenentzündung oder Mumps-Orchitis tritt altersmäßig frühestens dann auf, wenn die Pubertät beendet ist. Befallen sind überwiegend beide Hoden.  
 
Neben Mumps ist das Pfeiffersche Drüsenfieber eine weitere Hauptursache für eine Hodenentzündung. Üblicherweise beginnt das Problem im Hals an den Rachenmandeln und den anliegenden Lymphknoten. Von dort nutzt der Virus die Blutbahn und kann so auch andere Organe angreifen, unter anderem die Hoden. 
 
Die Gonorrhoe (Tripper) ist laut Daten des Robert Koch-Instituts weltweit die dritthäufigste, durch Sexualkontakt übertragbare Infektionserkrankung. Beim Tripper wandern die Keime durch die Harnröhre und den Samenleiter bis zu den Hoden und lösen dort die Entzündung aus.  
Überwiegend ist es die Altersgruppe zwischen 15 und 25 Jahren, die von einer Gonorrhoe betroffen ist. Den besten Schutz vor einem Tripper und anderen sexuell übertragbaren Infektionen bieten Kondome. Ergänzend ist es ratsam, Oralpraktiken zu vermeiden. 

Nichtifektiöse Ursachen 

Eine Hodenentzündung ist keineswegs nur an eine bereits bestehende Infektion gebunden. Auch andere Ursachen kommen als Auslöser infrage. In erster Linie sind es Verletzungen des Hodengewebes (Traumata), beispielsweise durch heftige Stöße beim Sport oder in Verbindung mit Arbeits- sowie Verkehrsunfällen.  

Daneben gibt es eher seltene Ereignisse, die zu einer Hodenentzündung führen können und tendenziell ältere Patienten betreffen. Zu nennen ist hier die Störung des körpereigenen Immunsystems im Sinne einer Autoimmunreaktion. Dabei greifen die Abwehrzellen des Organismus das eigene Hodengewebe an, das sie irrtümlich als körperfremd ansehen. Die Folgen reichen bis hin zu einem vollständigen Funktionsverlust und Schrumpfen der Hoden.  
 
Ein anderes Beispiel ist die Behandlung komplexer Herzrhythmusstörungen mit dem Medikament Amiodaron. Dieses Mittel kann gelegentlich auch eine Entzündung der Hoden auslösen. 
 
Symptome entzündeter Hoden

Symptome entzündeter Hoden 

Sind keine akuten äußeren Einwirkungen auf die Hoden bekannt, zeigen sich vor dem Auftreten der eigentlichen Hodensymptome zunächst meist nur die Beschwerden der infektiösen Grunderkrankung. Das sind beispielsweise die obligatorischen Missempfindungen, die mit einer Sommergrippe einhergehen oder die juckenden Windpockenbläschen auf der Haut. Bei einer Blasenentzündung sind es gesteigerter Harndrang, ab und an rötlich verfärbter Urin wegen kleiner Blutbeimengungen oder nächtliches Wasserlassen.  
 
Nach einigen Tagen dominieren dann die typischen Symptome der Hodenentzündung, die sich folgendermaßen zeigen: 
  • Häufiger unangenehmes Ziehen im Hoden 
  • Hoden berührungsempfindlich 
  • Hodensack und Hoden geschwollen 
  • Hoden öfters gerötet und erhitzt
  • Teils plötzlich einsetzendes, starkes Schmerzempfinden 
  • Gelegentlich in die Leistengegend und den Rücken ausstrahlende Schmerzen 
  • Beschwerden meist einseitig 
  • Ab und an Fieber und Abgeschlagenheit 
  • Manchmal Blutspuren im Urin oder im Sperma 
  • Unregelmäßig zu- und abnehmende Stärke der Beschwerden 
 
Die Hodensymptome klingen je nach Schwere der Erkrankung unter Behandlung in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder ab. Die Störungen der Grunderkrankung können etwas länger fortbestehen. 
Diagnoseschritte bei einer Hodenentzündung

Diagnoseschritte bei einer Hodenentzündung

Bei Hodenbeschwerden, die mit stärkeren Schmerzen einhergehen, ist eine zügige ärztliche Diagnose erforderlich. Sie dient vor allem dazu, sofort und dringend zu behandelnde Notfälle wie die Hodenverdrehung (Hodentorsion) von anderen Hodenerkrankungen wie einer Entzündung (Orchitis) abzugrenzen. Da mehrere Formen akuter Hodenbeschwerden bis hin zu Verletzungen sehr ähnliche Symptome aufweisen, geht es zunächst um die rasche Diagnosefindung. 

Patientenbefragung

Die Diagnose beginnt mit einer ausführlichen Befragung (Anamnese) des Patienten. Der Arzt wird sich zunächst nach deinen Beschwerden erkundigen. Dabei interessiert ihn auch, wie diese Störungen begonnen haben und ob du im Tagesverlauf Unterschiede in der Schmerzwahrnehmung verspürst. Wichtig sind für ihn ferner etwaige, von anderen Ärzten bereits festgestellte Infektionen. Fragen nach Kopfschmerzen oder sonstigen Beschwerden in anderen Körperregionen sind für die Diagnose ebenfalls relevant. Denn auch von entfernten Körperpartien aus können unterschiedlichste Krankheitsbilder über das Gefäßsystem entzündliche Hodenbeschwerden verursachen.  

Falls der Arzt erste Hinweise auf sexuell übertragbare Erkrankungen findet, wird er auch hier „unangenehm“ nachfragen. Du solltest an diesem Punkt keine Scham zeigen und zutreffend antworten. Nur das ist medizinisch von Interesse und für deine erfolgreiche Behandlung unerlässlich. 

Körperliche Untersuchung 

Die anschließende körperliche Untersuchung erfolgt sowohl im Stehen als auch auf einer Liege und beginnt mit der reinen Sichtung des Genitalbereichs. Dabei geht es um erkennbare äußerlichen Zeichen wie Rötungen, Schwellungen oder Verletzungen. Die anschließenden Tastbefunde erhärten die Hinweise auf bestimmte Diagnosen.  

Beispielsweise ist es manuell problemlos möglich, neben den Hoden selbst die schalförmig auf diesen aufliegenden Nebenhoden durch Ertasten zu untersuchen. Durch die dünne Haut des Hodensacks hindurch ist deren Struktur gut zu spüren. Das ergibt aussagefähige Hinweise, um eine Nebenhodenentzündung eventuell auszuschließen. 
 
Zur orientierenden Abgrenzung zwischen einer äußerst bedrohlichen Hodentorsion und einer Entzündung dient ein einfacher Test mit dem Namen "Prehn-Zeichen". Dazu hebt der Arzt beim liegenden Patienten den Hoden an. Gehen die Schmerzen zurück, weist das auf eine Entzündung hin. Bei einer Hodentorsion hingegen verstärken sich in der Regel die Schmerzen. 

Ultraschall und Laboranalyse

Die wichtigsten Befunde zur sicheren Diagnose liefert eine farbcodierte Ultraschalluntersuchung. Damit lässt sich die Hodentorsion zügig von einer Entzündung unterscheiden. Ebenso zeigt der Ultraschall, ob sich die Tastbefunde für die Hoden und Nebenhoden bestätigen. 

Mit den Ultraschallbildern ist zwar das Vorliegen einer Hodenentzündung geklärt, die Krankheitsursache in Form der auslösenden Viren oder Bakterien aber noch offen. Die sich anschließende Laboranalyse der Blut- und Urinproben bringt die dafür notwendigen Ergebnisse in wenigen Tagen. Falls eine sexuell übertragbare Erkrankung hinter deiner Hodenentzündung steckt, lassen sich die Erreger durch einen Abstrich der Harnröhre feststellen.
 
Behandlungskonzept und Prognose infizierter Hoden

Behandlungskonzept und Prognose infizierter Hoden 

Ärztliche Therapieschritte

Die Behandlung einer Hodenentzündung oder Orchitis erfolgt zweigleisig. Die erste Behandlungsstufe übernimmt dabei der Arzt. Medikamentös lindern entzündungshemmende sowie schmerzstillende Produkte deine Beschwerden. Gängige Mittel sind hier unter anderem Ibuprofen und Paracetamol. Abhängig von den festgestellten Keimen verordnet dir der Arzt bei Bedarf zusätzlich ein geeignetes Präparat. Wichtig ist dabei die genaue Einhaltung der vorgeschriebenen Behandlungstage, damit keine Erreger zurückbleiben. Sonst ist ein erneutes Aufkeimen der Entzündung vorprogrammiert.

Patientenseitige Maßnahmen und Hausmittel 

Im Behandlungsschritt zwei bist du selbst gefordert und kannst durch eigene Maßnahmen wesentlich dazu beitragen, die Heilung zu unterstützen. Dazu solltest du den schmerzenden Hoden ruhigstellen, hochlagern und kühlen. 

Das Hochlagern des Hodens geht einfach mit einem kleinen Tuch als Unterlage oder in der professionelleren Ausführung mit einem Hodenbänkchen. Das ist nichts anderes als ein weiches Mikrolagerungskissen für den Hoden. Die Sanitätshäuser führen diese Hilfsmittel für wenige Euro. Mit dem Hochlagern förderst du das Abschwellen des Hodens, weil dadurch die Gewebeflüssigkeit leichter aus dem Hodensack abfließt. 
 
Zum Abstützen des Hodens eignet sich bedarfsweise auch ein Suspensorium. Das ist ein schützender Herren-Slip für den Hoden, den Sportgeschäfte routinemäßig und preisgünstig in mehreren Ausführungen vorrätig haben. Im Liegen getragen gibt er alternativ zu einer Unterlage ebenfalls Halt, um das Abschwellen des Hodens zu unterstützen.  
Für das Kühlen verwendest du am besten ein nicht zu kaltes Tuch. Eis oder Ähnliches hingegen ist zu vermeiden, da dies zu Gewebeschäden führen kann. 

Heilungsverlauf und Prognose 

Bei einer akuten Entzündung verschwinden die Beschwerden abhängig von der Ursache in der Regel spätestens nach wenigen Wochen. Das schließt aber von Fall zu Fall nicht aus, dass sie wiederholt auftreten oder gar chronisch werden. Vor allem, wenn du anfangs nachlässig bist und ärztliche Hilfe hinauszögerst, ist das Risiko dafür größer.  

Eher selten kann beispielsweise auch eine operative Behandlung erforderlich sein, um im Hodengewebe entstandene eitrige Abszesse zu entfernen. Kommt es gar zu einer dauerhaften Schädigung deines Keimgewebes, schwächt das anhaltend deine Fortpflanzungsfähigkeit.
 
Vorbeugende Maßnahmen gegen eine Hodenentzündung

Vorbeugende Maßnahmen gegen eine Hodenentzündung 

Wenn du einer Hodenentzündung vorbeugen möchtest, kannst du mehrere Alternativen: Falls du als Kind keine Impfung gegen Mumps bekommen hast, solltest du das nachholen. Eine Impfung schützt auch Erwachsene zuverlässig vor Mumps-Viren, dem häufigsten Erreger von Hodenentzündungen. Bist du sexuell aktiv, ist ein Kondom der beste Schutz. Zusätzlich solltest du auf Oralpraktiken verzichten. Mit diesen Maßnahmen vermeidest du Harnwegsinfekte und Geschlechtskrankheiten wie die Gonorrhoe (Tripper) oder die Syphilis. War intensiver Sport dein Problem, kannst du deine Hoden mit geeigneter Sportkleidung (Suspensorium oder Herren-Tiefschutz) vor künftigen Verletzungen abschirmen. Sportverzicht ist hier kein Thema. Gehörst du zum Kreis der Männer „in den besten Jahren“, solltest du auf jeden Fall auch an potenzielle Erkrankungen der Prostata denken und regelmäßige Prostata-Untersuchungen einplanen. Auch diese Maßnahme trägt zur Vermeidung einer Orchitis bei.  

Fazit 

  • Der nachlässige Umgang mit den Symptomen einer möglichen Hodenentzündung kann zu ernsten Folgen bis hin zum Verlust der Zeugungsfähigkeit führen. Nur ein zügiger Arztbesuch diagnostiziert eine Hodenentzündung zuverlässig und vermeidet teils gravierende Folgen. 
  • Unter einer zeitig eingeleiteten Behandlung heilt die Entzündung in der Regel folgenfrei aus. 
  • Eigene Maßnahmen des Patienten und Hausmittel unterstützen die Abheilung. 
  • Zur Vorbeugung einer Hodenentzündung gibt es einfach umsetzbare Möglichkeiten, die individuelle Lebensstile ebenso berücksichtigen wie altersspezifische Aspekte. 
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